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Homosexuelle Leute treffen

 

     

    So war es bei mir

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So war es bei mir

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Benjamin und Raul sind beide 17 Jahre alt. Beiden ist seit etwa einem Jahr bewußt, dass sie schwul sind. Die beiden kennen sich aus einer schwulen Schülergruppe. Benjamin lebt mit seinen Eltern Rita, 36, und Bernd, 42, in einer kleinen Stadt mit ca. 5.000 Einwohnern. Raul lebt mit seinen Schwestern in der nahe gelegenen Großstadt. Er ist Spanier. Seine Eltern sind bereits in Rente und wohnen jetzt in ihrer Heimat.

Benjamin entdeckte vor etwa einem Jahr, dass ihn Frauen überhaupt nicht interessieren. Wenn er zum Beispiel Zeitschriften durchblätterte, fand er Männer viel anziehender. Über die schwule Schülergruppe bekam er AnschIus5 an die schwule Szene der Großstadt. Eines Tages las seine Mutter einen Briet den Benjamin einer Freundin geschrieben hatte. Darin erwähnte Benjamin auch seine Homosexualität. Bei der nächsten sich bietenden Gelegenheit fragte sie ihren Sohn, ob er schwul sei.

Benjamins Vater erfuhr es auf unschöne Art und Weise: Als sich Mutter und Sohn in Anwesenheit des Vaters wegen eines anderen Themas in den Haaren lagen, schrie Frau 5. ihren Sohn an: »Dann geh doch zu deinem Pack vom anderen Ufer!« Nachdem Herr 5. begriffen hatte, um was es ging, reagierte er nach Benjamins Empfinden »nicht übermäßig feindselig, aber sehr verletzend«: »Er verlangte von mir, dass ich in Zukunft jede Flasche oder jedes Glas, aus dem ich trank, und Teller sowie Besteck, das ich benutzte, mit in mein Zimmer nehmen sollte, damit die anderen Familienmitglieder nicht versehentlich aus demselben Geschirr essen oder trinken würden wie ich. Er hatte Angst sich mit Aids anzustecken, hat mich aber nie gefragt, ob ich HIV-positiv bin.«

Mit seiner Mutter hat Benjamin inzwischen wieder ein gutes Verhältnis. Zu seinem Vater findet er jedoch keinen Draht mehr: »Er sagt, Sex zwischen Männern sei eklig. Ich empfinde das als ungerecht. Alle denken immer nur an Sex. Aber das ist doch nicht alles.« Benjamins Eltern schleppen noch mehr Vorurteile mit sich herum. So möchten sie beispielsweise nicht dass Benjamins l3jähriger Bruder von seiner Neigung erfährt weil sie befürchten, er könne »dann ebenfalls auf den Geschmack kommen«. »Alles Unsinn«, sagt Benjamin, »mein Bruder weiß schon lange, was mit mir los ist.« Anfangs durfte Benjamin auch keine homosexuellen Freunde mit nach Hause bringen. »Meine Eltern waren der Meinung, alle Schwulen seien potentielle Einbrecher, Diebe und Fixer. Inzwischen haben sie eingesehen, dass sie sich irren. Einen Freund, mit dem ich eine sexuelle Beziehung habe, würde ich allerdings nicht nach Hause bringen.«

Benjamin hat Glück, meint der Psychologe, denn die Ablehnung seiner Eltern sitzt nicht sehr tief. Sie beruht hauptsächlich auf Unwissenheit. Durch die Realität und Information lassen sich die falschen Vorstellungen nach und nach korrigieren. Schwerer wiegt die Ablehnung des Vaters bezüglich der Sexualität seines Sohnes. Diese ist ein wichtiger Teil der Persönlichkeit. Durch seine Kontakte in der schwulen Szene dürfte Benjamin jedoch gegen allzu große Konflikte gefeit sein.

Benjamin macht es seinen Eltern übrigens nicht leicht, die Homosexualität ihres Sohnes zu verbergen, obwohl sie das gerne würden. Durch Frisur und Kleidung gibt er sich auch nach außen hin zumindest anders als die Gleichaltrigen.

RauIs Coming-out fand beim Tapezieren statt. Als er zusammen mit seinen Geschwistern die Wohnung renovierte, kam das Gespräch auf die Homosexualität: »Mein Bruder äußerte so schlimme Ansichten, dass ich richtig ärgerlich wurde«, erzählt Raul. »Schließlich hielt ich es nicht mehr aus und sagte ihm, ich sei auch schwul. Zuerst regte er sich schrecklich auf, beruhigte sich dann aber wieder.« Die beiden Schwestern nahmen die Nachricht sehr gelassen. Sie waren es auch, die Rauls Mutter informierten. Beim nächsten Treffen sagte sie zu ihm: »Werde glücklich und pass auf dich auf wegen Aids und so.« Ob sein Vater Bescheid weiß, ist Raul unklar: »Aber ich gehe davon aus, dass es ihm meine Mutter gesagt hat. Ich traue mich aber nicht, ihn danach zu fragen. Er regt sich leicht auf und hat einen Dickkopf.«

Raul hat fast den Idealfall erwischt. Niemand hat seine Homosexualität als Änderung seines Wesens aufgenommen. Im Gegenteil, die Reaktion seiner Mutter drückte neben der Sorge um ihren Sohn ihre bedingungslose Liebe und Unterstützung aus. Die Reaktion des Bruders kann als vorübergehend betrachtet werden.

Frank ist heute 30 Jahre alt. Sein Coming-out und die Reaktion seiner Eltern sind typisch für das, was einem jungen Menschen passiert.

Frank kommt aus einem kleinen Ort im Allgäu. Er passte sich während der Schulzeit und der Pubertät weitgehend seiner heterosexuellen Umgebung an. Er hatte sogar Freundinnen:

»Ich wußte, ich steh auf Männer, aber ich lebte ein heterosexuelles Leben. Dass es irgendwo schwules Leben gibt war für mich so weit weg wie der Mond.«

Erst als Frank mit 15 Jahren zur Ausbildung in die Großstadt ging, änderte sich das. Er traf einen Schwulen, der ihm von Diskos und Lokalen nur für Männer erzählte. Kurze Zeit später lernte er den Mann kennen, mit dem er seine erste sexuelle Erfahrung machte. »Ich wußte plötzlich: Hier gehöre ich hin, das ist für mich richtig.« Frank fuhr immer seltener nach Hause, seinen Freundeskreis in der Heimat gab er völlig auf. »Schwul sein bedeutete für mich damals schöne Menschen, Sex und Glitzerwelt. Ich war jung und wollte einfach alles mitnehmen.«

Eines Tages stellte ihn seine Mutter zur Rede. Frank erzählte ihr alles, auch von seinem Freund, einem 37-jährigen Lehrer. Seine Mutter war entsetzt, vor allem deshalb, weil sie Angst hatte, der so viele Jahre ältere Mann würde ihren Sohn ausnützen. Sie verlangte von Frank, den Kontakt abzubrechen, was dieser natürlich verweigerte. Als Frank am folgenden Freitag in die Stadt zu seinem Freund fahren wollte, drohte sie damit in der Schule des Freundes anzurufen und ihn zu denunzieren: »Ich werde sein Leben zerstören, wenn du jetzt gehst!« Frank konterte seinerseits mit einer Drohung: »Wenn du das machst siehst du mich nie wieder.« »Das war eine harte Drohung«, sagt Frank heute, »aber ich kannte meine Mutter ziemlich gut. Ich nahm an, dass sie noch einmal über die Sache nachdenken würde. Zumal sie zu mir immer ein engeres Verhältnis hatte als zu meinen drei Geschwistern.« Frank hatte Recht mit der Einschätzung seiner Mutter. Als er montags nach Hause kam, hatte sie sich beruhigt und die beiden sprachen nochmals über die ganze Angelegenheit. Das Verhältnis zwischen Frank und seinen Eltern stabilisierte sich und wurde sehr gut. Auch der Kontakt zu den Geschwistern blieb gut. Es wäre kein Problem für Frank, zum Beispiel seine Freunde mit nach Hause zu bringen. Er tut es von sich aus nicht: »Es sind zwei Welten. Ich möchte sie nicht mit Gewalt zu einer machen. Keiner würde sich wohl fühlen.«

Die Reaktion von Franks Mutter kann man als typisch bezeichnen: zuerst Abwehr. Sie hatte Angst um ihren Sohn, wollte ihn durch ein Verbot vor sich selbst und den Gefahren der neuen Welt die er erkundete, schützen. Als sie ruhiger war und etwas Zeit zum Nachdenken hatte, entschied sie sich dafür, mit dem Sohn zu sprechen und sich zu informieren. Ihr Kind war ihr wichtiger als irgendwelche nebulösen Ängste.

Ähnlich ging es Patrick, 23. Patrick versuchte im Unterschied zu Frank nie, ein heterosexuelles Leben zu führen. Mit 17 Jahren haue er seinen ersten Freund, einen 32jährigen. Zu diesem Zeitpunkt wußte Patrick aber bereits über sich Bescheid und haue erste Erfahrungen gesammelt.

An einem Sonntagmorgen fragte Patricks Vater direkt, ob der Sohn schwul sei. Patrick bejahte, ging und kam erst am nächsten Tag wieder nach Hause: »Ich wollte der Auseinandersetzung erst einmal aus dem Weg gehen.«

Patricks Mutter, 52, beschreibt ihre erste Reaktion: »Wir hauen schon länger vermutet, dass Patrick homosexuell ist. Er haue immer viele Freunde, aber nie eine Freundin. Wir hofften, dass wir mit unseren Vermutungen falsch lägen. Als es dann heraus war, waren wir völlig schockiert und wollten es nicht glauben.«

Die folgende Zeit war für Patricks Eltern wahrscheinlich schwieriger als für ihn selbst. »Sie drohten, meinen Freund anzuzeigen, weil er 32 war. Mein Vater haue die Autonummer notiert. Er unterstellte mir mehr oder weniger, dass ich für Geld mit diesem älteren Mann zusammen sei. Ich zweifelte nie ernsthaft daran, dass meine Eltern früher oder später mit der Situation klarkommen würden. Abgesehen davon hatte ich damit gerechnet dass es irgendwann rausnimmt, und es stand für mich fest dass ich dazu stehen mußte.«

Lore Henzler, Patricks Mutter, schaffte es relativ schnell, das Verhältnis zu ihrem Sohn zu normalisieren. Ihrem Mann bereitete das mehr Schwierigkeiten: »Eine Zeit lang ekelte er sich regelrecht vor Patrick. Er kann sich überhaupt nicht vorstellen, mit einem anderen Mann Sex zu haben. Wir haben daran gedacht Patricks Freund anzuzeigen, weil wir uns nicht vorstellen konnten, dass Patrick nicht verführt worden war.«

Schließlich überredeten die Eltern Patrick, gemeinsam mit ihnen eine Familienberatungsstelle aufzusuchen. Der Berater war laut Patrick »ein sehr vernünftiger Mensch«. Er erklärte den Eltern, dass sie froh sein sollten, dass Patrick »nur« schwulsei. Er sähe tagtäglich in seiner Beratungsstelle viel Schlimmeres - Drogenabhängigkeit Kindesmisshandlung, Jugendkriminalität etc.

Für Patrick war die Sache damit erledigt für seine Eltern noch lange nicht: »Wir sind noch zweimal alleine zur Beratungsstelle gegangen. Wir mußten uns informieren, auch über Aids. Meinem Mann war es sehr wichtig, dass Patrick sich schützt. Letztlich entschieden wir uns für Patrick. Schließlich war er nach wie vor unser Kind. Wir haben seine Freunde kennen gelernt und sind sogar mit ihm in die Schwulendisko gegangen. Wir wollten wissen, wo er hingeht wie es dort ist. Wer aus unserer Generation kann sich schon eine Schwulendisko vorstellen.«

Heute ist das Verhältnis zwischen Patrick und seinen Eltern sehr gut. Allerdings nimmt Patrick auch auf die Eltern Rücksicht. Er weiß zum Beispiel, dass sein Vater nach wie vor Probleme damit hat wenn sich Männer küssen, also verzichten er und sein Freund darauf sich vor den Eltern zu küssen.

Auch Nicks Coming-out erfolgte sozusagen zwangsweise, weil seine Mutter nachfragte. Nick begeisterte sich bereits als Kind für die Seiten mit der Männerunterwäsche in den Versandhauskatalogen. Er haue nie eine Freundin. Ende der 7oerjahre, Nick war etwa 13 Jahre alt saß er mit seiner Mutter vor dem Fernseher. Der erste schwule Film in Deutschland wurde gezeigt: Die Konsequenz. Als sich zu Beginn des Films zwei Männer küßten, schaltete Nick in ein anderes Programm. Seine Mutter schaltete zurück und sprach in direkt darauf an, ob er selbst homosexuell sei. »Zuerst stritt ich es ab, dann gab ich es zu«, erzählt Nick. »Wir haben dann darüber gesprochen. Meine Mutter hat mir gesagt dass sich dadurch nichts zwischen uns ändern würde. Aber sie bat mich, es nicht im Dorf herumzuerzählen. Daran habe ich mich gehalten. Außer meiner Mutter wußte es im Dorf nur meine beste Freundin, selbst meine Schwester erfuhr es erst 1995. Ob es mein Vater weiß, kann ich nicht mit Sicherheit sagen, aber ich glaube schon.«

Nach der Bundeswehr zog Nick in die Großstadt und lebte sein eigenes Leben. »Ich fand die ganze schwule Szene enorm aufregend. Ich genoß mein Leben. Die Eltern waren weit weg und damit geschützt. Ich fand es toll, etwas Besonderes zu sein.«

Nicks Mutter reagierte positiv. Typisch ist in seinem Fall, dass alles über die Mutter lief und der Vater quasi außen vor blieb. Frauen können normalerweise mit Homosexualität besser umgehen als heterosexuelle Männer und sind deshalb oft der Puffer zwischen Kindern und Vätern. Man darf dabei jedoch nicht übersehen, dass die Väter meist trotzdem Bescheid wissen, sich aber nicht dazu äußern.

Das Schweigen über die Homosexualität ist weit verbreitet. Auch wenn die Eltern informiert sind, wird nur selten konkret darüber geredet, obwohl sich die Eltern viele Gedanken machen und ihre Söhne sehr genau beobachten.

Lore Henzler findet es schade, dass die meisten Eltern so wenig direkten Anteil am Leben der schwulen Söhne haben: »Man muß und darf sich nicht aufdrängen. Distanz ist ganz wichtig. Mein Mann zum Beispiel ist froh, dass Patrick eine eigene Wohnung hat. Er hat Probleme damit, dass Männer Männer lieben, und er möchte nicht allzu viel davon mitbekommen. Ich finde es jedoch richtig schön, wenn Patrick verliebt ist und einen neuen Freund hat. Ich freue mich daran, zuzuschauen. Ich weiß nicht was daran schlecht sein soll. Wenn ein junge und ein Mädchen verliebt sind, freut man sich doch auch über das nette, verliebte Paar.«

Egon hatte mit 22 seinen ersten Freund. Er hatte ihn über ein gemeinsames Hobby kennen gelernt. Die beiden trafen sich bei Egon zu Hause, der noch bei seinen Eltern lebte. Ein Nachbar informierte die Eltern darüber, dass ihr Sohn Besuch von einem Mann habe, der im Verdacht stehe, homosexuell zu sein. Für seine Eltern war das eine erste Spur, die sie aber nicht verfolgten. Als der Freund über Nacht blieb, fragte Egons Vater: »Schlaft ihr in einem Bett?« Der Sohn antwortete wahrheitsgemäß mit ja. Daraufhin sagte der Vater: »Aber nicht in meinem Haus.« Und dabei blieb es. Egon: »Ich nahm das nicht ernst und mein Vater wurde auch nie massiv. Mein Freund wurde quasi in die Familie aufgenommen. Meine Mutter hatte mehr Probleme damit.«

Die milde Reaktion von Egons Vater ist recht ungewöhnlich, denn die meisten Männer haben größere Schwierigkeiten, die Homosexualität des Sohnes zu akzeptieren. Wenn man genau hinschaut wird man jedoch feststellen, dass die meisten Väter ebenso wie die Mütter sich für das Kind entscheiden. Manche haben länger damit zu kämpfen, wie zum Beispiel Patricks Vater, andere haben überhaupt kein Problem damit.

Manfreds Vater beispielsweise hat seinen Sohn bei den ersten Schritten in seinem homosexuellen Leben sogar aktiv unterstützt: »Nachdem ich wußte, was mit dem jungen los war, sah ich es als meine Pflicht an, ihm dabei zu helfen, einen eigenen Lebensstil zu finden. Wir sind zusammen zu einer Beratungsstelle gegangen. Schließlich wußten weder ich noch Manfred, wo er andere Schwule treffen konnte. Er war einfach noch sehr jung damals.«

Ähnlich positiv reagierte Matthias' Vater. Als Matthias, 22, sich nach langen Konflikten endlich darüber klar war, schwul zu sein, entschied er sich, es seiner Mutter zu erzählen. Er ging davon aus, dass sie mit mehr Verständnis reagieren würde als sein Vater. Doch es war genau umgekehrt. Seine Mutter quittierte seine Offenheit mit dem Aufschrei: »Was habe ich denn da in die Welt gesetzt?« Sie war regelrecht entsetzt was Matthias dazu veranlaßte, erst einmal für vier Jage das Haus zu verlassen. Als er wieder zurückkam, hatte seine Mutter bereits mit seinem Vater gesprochen, der entgegen Matthias Erwartung erstaunlich gelassen reagierte. Er meinte: »Wenn du damit glücklich wirst mein junge, ist das in Ordnung.« Nichtsdestotrotz mußte Matthias auf Drängen seiner Mutter einen Psychiater aufsuchen. Allerdings gab es auch hier ein für Matthias erstaunliches Ergebnis: Der Psychiater meinte, dass wohl eher seine Mutter die psychologische Betreuung nötig habe, denn Homosexualität sei ja nun keine Krankheit, die man behandeln müsse. Der Vollständigkeit halber sei noch gesagt, dass Matthias' Mutter ihren Sohn zum zweiten Besuch beim Psychiater begleitete und nach einem ausführlichen Gespräch nun mit der Sexualität ihres Sohnes besser zurechtkommt.

Anders bei Arthur: »Mein Vater wirft mir heute noch vor, ich sei schuld am Krebstod meiner Mutter. Es ist zwar völlig irrational, denn meine Mutter hatte nicht das geringste Problem mit meiner Homosexualität, aber mein Vater kann nicht akzeptieren, dass es Leute gibt, die anders sind als er.«

Wie Männer mit dem Schwulsein ihrer Söhne umgehen, hängt sehr stark davon ab, wie selbstsicher sie sind. Ein Mann, der sich seiner Rolle im Leben und in der Familie gewiß ist, wird grundsätzlich weniger Probleme haben als einer, der Partnerschaftsprobleme hat. Es gibt Männer, die Homosexuelle ablehnen, weil sie in ihren Augen alles verkörpern, was unmännlich ist. Dabei ist egal, ob die Betreffenden sich tatsächlich femininer geben oder nicht. Das Bild der Unmännlichkeit wird den Homosexuellen unterstellt, weil es dem allgemeinen Bild von Schwulen, das in unserer Gesellschaft vorherrscht, entspricht.

 


 
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